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Sonnenlicht als Berufsrisiko – erhöhtes Hautkrebsrisiko für „Frischluft-Arbeiter“

28. September 2009 - Dr. Uwe Schwichtenberg

In Deutschland arbeiten mehr als 2,5 Millionen Menschen täglich acht Stunden oder länger unter freiem Himmel und setzen sich so täglich einer erhöhten Dosis Sonnenstrahlung und damit auch krebserregender UV-Strahlen aus. Eine aktuelle deutsche Studie belegt, dass sich die UV-Belastung bei der Arbeit im Freien – im Vergleich zum Arbeitsplatz in einem Gebäude – auf das Vier- bis Fünffache erhöht. UV-Strahlung am Arbeitsplatz ist damit ein entscheidender Risikofaktor für eine mögliche Krebserkrankung. Für Bau- und Landarbeiter, Gebäudereiniger und Erzieherinnen wird Sonnenlicht so zum Berufsrisiko. Die schwerwiegendste Folge übermäßiger Sonneneinstrahlung ist die Entstehung von Hautkrebs. Dabei geht es nicht nur um den bekannten schwarzen Hautkrebs, das maligne Melanom, sondern auch um den weißen Hautkrebs. Experten gehen davon aus, dass diese Form des Hautkrebses bis zu siebenmal häufiger auftritt als schwarzer Hautkrebs. Aber auch die Hautalterung wird beschleunigt, und die Augen können Schaden erleiden. Wer viel draußen arbeitet sollte sich mit langer Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenschutzmitteln vor zu viel Sonne schützen. Darüber hinaus sollten sich Betroffene einem regelmäßigen Hautkrebs-Screening unterziehen. Seit Juli 2008 ist die Untersuchung zur Hautkrebs-Früherkennung für Versicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre kostenlos. Denn je früher Veränderungen der Haut erkannt werden, desto besser sind die Chancen einer wirksamen Therapie.

(Quelle: Der Deutsche Dermatologe 7/2009)

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