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Initiative weißer Hautkrebs

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Hautkrebsprävention bei Sportlern besonders wichtig
4. Mai 2017 - Dr. Uwe Schwichtenberg

Freizeit- und Spitzensportler, wie Jogger, Golfer oder Leichtathleten, bewegen sich in der Regel in den intensivsten Sonnenstunden zwischen 11 und 15 Uhr an der frischen Luft und sind somit regelmäßig den schädigenden UV-Strahlen der Sonne ausgesetzt. In den Wintermonaten trainieren Spitzensportler zudem häufig in äquatornahen Gegenden, wo die UV-Belastung doppelt so hoch ist wie an einem durchschnittlichen mitteleuropäischen Hochsommertag.

Um einer UV-bedingten Schädigung der Haut, wie beispielsweise hellem Hautkrebs, vorzubeugen, sollten Sportler daher ganz besonders auf einen umfassenden UV-Schutz achten. Ein individuell abgestimmtes Präventionsprogramm sollte passgenau auf den Sportler zugeschnitten sein und die Strahlenbelastung am Trainings- oder Wettkampfort ebenso berücksichtigen wie den individuellen Hauttyp.

UV-dichte Kleidung ist sowohl beim Training in den sonnenintensiven Mittagsstunden als auch davor und danach unbedingt ein Muss. Zusätzlich dient Sonnencreme dem Schutz von Gesicht, Händen und weiteren, nicht von Kleidung bedeckten, Hautstellen. Spezielle Sonnenschutzmittel für Sportler bieten einen hohen Lichtschutzfaktor und verlaufen auch nicht bei besonders schweißtreibenden Aktivitäten. Der Kopf wird durch einen Hut oder ein sportliches Basecap mit Nackenschutz bedeckt, die Augen mit einer Sonnenbrille geschützt. Um den aufgeheizten Körper zu kühlen und die Haut der hohen UV-Belastung zeitweise zu entziehen, sollte in Trainingspausen immer wieder Schatten aufgesucht werden. Dort kann dann auch regelmäßig nachgecremt werden. Lässt es der Trainingsplan zu, sollten Trainingseinheiten in die Morgen- oder Abendstunden verschoben werden, um die Belastung für die Haut möglichst gering zu halten.

Aktive Freizeit- und Spitzensportler sollten ihre Haut regelmäßig auf Veränderungen inspizieren, denn durch die regelmäßige Aktivität im Freien besitzen sie ein erhöhtes Hautkrebsrisiko. Einer umfassenden Prävention dient auch das regelmäßige Hautkrebsscreening, das gesetzlich Krankenversicherte alle zwei Monate kostenlos beim Dermatologen in Anspruch nehmen können. Generell gilt: Früh erkannt ist heller Hautkrebs gut zu therapieren. Hierzu stehen unter anderem spezielle wirkstoffhaltige Cremes und Gele zur Verfügung.

Quelle: Pressemeldung der Hautklinik am Klinikum Hanau, Februar 2017

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