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Initiative weißer Hautkrebs

Lichtschutz mit Kleidung, Brillen und Lichtschutzpräparate ("Sonnencremes")

Da es nicht immer möglich und auch nicht wünschenswert ist, sich nur im tiefen Schatten oder in geschlossenen Räumen aufzuhalten, sollte die Haut in der Sonne zusätzlich geschützt werden. Das kann mit Hilfe von Kleidung geschehen und mit einer Kopfbedeckung. Letztere ist besonders für Männer mit Glatze oder hoher Stirn in der Sonne äußerst wichtig. Vor allem Babys und Kleinkinder sollten sich nie "unbehütet" in der Sonne aufhalten. Durch das Tragen UV-dichter Textilien und UV-dichter Kopfbedeckungen mit breiten Krempen ist ein effektiver Sonnenschutz möglich.

Sonnenbad am Strand Auch das Auge muss vor Sonnenlicht geschützt werden. Hierzu verwendet man am besten z.B. Kopfbedeckungen wie Schirmmützen und UV-Licht aufnehmende Sonnenbrillen. Bei extremen UV-Licht Belastungen, wie z.B. im Hochgebirge, sind Sonnenbrillen mit hoher UV-Filterung und sehr dunklen Gläsern, so genannte Gletscherbrillen, erforderlich. Denn: Schwarzer Hautkrebs kann auch im Auge auftreten!

Unbedeckte Körperpartien schützt man an besten mit Sonnenschutzpräparaten. Diese sollten hohe Lichtschutzfaktoren (mindestens LSF 20, bei hellhäutigen Personen mindestens LSF 30 und höher) aufweisen und zudem einen gleichwertigen UVA-Schutz bieten. Damit wirkt man gleichzeitig der lichtbedingten vorzeitigen Hautalterung entgegen. Bei Sonnenschutz heißt die Devise: Hier sollten Sie dick auftragen. Verwenden Sie mindestens doppelt so viel wie Sie es von Ihren Hautpflegeprodukten gewohnt sind. Und tragen Sie den Sonnenschutz aus Flasche oder Tube etwa eine halbe Stunde vor dem Gang in die Sonne auf, damit er einziehen und seine Wirkung entfalten kann. Hält man sich längere Zeit in der Sonne auf, ist regelmäßiges Nachcremen unerlässlich. Schwitzen, Reiben und Schwimmen lassen das Sonnenschutzmittel nach und nach wieder von der Haut verschwinden. Die Folge: Die Schutzwirkung lässt nach. Beim Baden sollten daher wasserfeste Präparate verwendet werden. Nebenwirkungen wie Reizungen der Haut, allergische und photoallergische Reaktionen sind bei Lichtschutzpräparaten nur selten. Für Personen mit empfindlicher Haut oder bekannten Allergien sind in der Apotheke Spezialpräparate erhältlich.

Bei den Lichtschutzsubstanzen in Sonnencremes ist zwischen chemischen und physikalischen UV-Filtern zu unterscheiden. Chemische UV-Filter schützen durch Absorption von UV-Strahlung. Physikalische Filter (mineralische Pigmente) reflektieren, streuen und absorbieren die UV-Strahlung.

Der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme multipliziert mit der Eigenschutzzeit der Haut ergibt die maximal mögliche Zeit an der Sonne ohne Gefahr eines Sonnenbrandes. Eine Eigenschutzzeit von 20 Minuten und ein Lichtschutzfaktor 10 ergeben also 200 Minuten geschützten Aufenthalt in der Sonne. Diese Zeit sollte jedoch lediglich zu zwei Dritteln ausgenützt werden. Am selben Tag bereits erfolgte Aufenthalte an der Sonne sind ebenfalls zu berücksichtigen.

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